Fahrradfreundliche Routen entlang von Radwegen, durch Täler und zu malerischen Dörfern
Rimini und sein Hinterland sind ein sehr beliebtes Reiseziel bei den Radfahrer: Sowohl Profis, die trainieren möchten, als auch Hobbyradler, die einen Ausflug durch Natur und Kultur genießen wollen, finden hier Strecken für jedes Niveau. Radfahren in Rimini bedeutet, durch Postkartenlandschaften, wechseln von Strand und die Strandpromenade in Hügel e Dörfer aus dem Mittelalter und sich auch ein paar ein kulinarischer Zwischenstopp zwischen typischen Produkten und den Geschmacksrichtungen der Romagna.
Radrouten durch Rimini: von der Küste bis in die Hügel
In Rimini gibt es zahlreiche und sehr unterschiedliche Radwege: vom Meer bis zu den Hügeln, durch die Altstadt und die großen Grünflächen. Wenn man sich von der Küste entfernt, führen die Routen mühelos ins Hinterland, durch die Täler des Conca und des Marecchia bis zu den ersten Ausläufern des romagnolischen Apennins.
Rimini ist eine „fahrradfreundliche“ Stadt
Rimini wurde von der FIAB ausgezeichnet (Italienischer Verband für Umwelt und Fahrrad) als Fahrradfreundliche Gemeinde, und zählt damit zu den italienischen Gemeinden, die als besonders „fahrradfreundlich“ gelten.
Mit über 130 km Radwege und die „Bicipolitana“ (eine echte „U-Bahn auf zwei Rädern“) – so lässt sich die Stadt bequem mit Citybikes, Rennrädern, E-Bikes, Mountainbikes und Gravelbikes erkunden und Rimini auf nachhaltige und angenehme Weise erleben.
Bike Park – Fahrradstation (Bahnhofsbereich)
In der Nähe des Hauptbahnhofs befindet sich die Fahrradstation Bike Park, mit nützlichen Angeboten für Radreisende:
- bewachter Parkplatz
- Verleih
- Fahrradwerkstatt
- E-Bike-Aufladung
Radtouren zur Erkundung der Stadt
Grüner Ring Rimini (MTB / leicht)
Eine perfekte Route als Alternative zu den Tagen am Strand: flach, größtenteils auf Radwege und in den Parks.
Die Route
Wir beginnen bei Kennedy-Platz und man geht den Ausa-Park, bis zum Radweg, der am römischen Amphitheater entlangführt. Anschließend überquert man den historisches Zentrum, während man durch den Parco Cervi radelt und schließlich den Augustusbogen erreicht.
Wenn man weiter durch die grüne Landschaft geht, kommt man am Palacongressi, bis zum Johannes Paul II.-Park (mit dem See, der von Enten und Schwäne). Von dort aus gelangt man zum Marecchia-Park, bis zum Tiberiusbrücke, der ideale Ausgangspunkt, um das römische und das Renaissance-Rimini zu entdecken: die Domus del Chirurgo, der Tempio Malatestiano, das Museum und die Orte, die mit Federico Fellini in Verbindung stehen.
Der Rückweg zum Meer führt entlang der neuen Hafenkais: Bevor man zurückkehrt, lohnt es sich, einen Umleitung in der farbenfrohen Borgo San Giuliano, das alte Fischerdorf, das Fellini so sehr liebte.
Schließlich radelt man entlang des Radwegs am südlichen Strandpromenade durch die Grünflächen des „Parco del Mare“, vorbei an Fitnessstationen und „Pit-Stop“-Säulen für die Wartung des Fahrrads.
Geführte Radtour
Wer mit jemandem Rad fahren möchte, der die Gegend wirklich gut kennt, kann sich an Anbieter wenden, die auf geführte Touren und den Verleih – auch von E-Bikes – spezialisiert sind.
Zu den beliebtesten Touren gehören:
- Das antike Rimini – auf den Spuren seiner alten Ursprünge
- Fellinis Rimini – zwischen den Schauplätzen und Stimmungen des großen Regisseurs
12 Radrouten in Rimini: von der Küste ins Hinterland
Im Folgenden finden Sie eine Auswahl an Routen, die bei Radfahrern und Radtouristen besonders beliebt sind, mit Angaben zu Disziplin, Entfernung, Höhenunterschied und Schwierigkeitsgrad.
1) Von Rimini zu den Malatesta-Festungen (BDC)
94 km – Höhenunterschied 1.797 m – schwierig
Eine Route für geübte Wanderer: anspruchsvolle Anstiege (Verucchio und Montefiore), Ausblicke und Geschichte zwischen Burgen und Dörfern bis hin zur Gegend um Cattolica.
2) Offroad von Verucchio nach Heiliger Löwe (MTB)
44,1 km – Höhenunterschied 1.096 m – Durchschnittsgeschwindigkeit
Von Ponte Verucchio in Richtung Montebello, Pietracuta und Castelnuovo: Die Ankunft in San Leo auf einem Felsvorsprung gehört zu den spektakulärsten. Eine technische und unterhaltsame Abfahrt.
3) Entlang des Marecchia von Santarcangelo aus (MTB)
45,1 km – Höhenunterschied 116 m – leicht
Auch ideal für Familien: Zwischenstopps in Mutonia, im Parco della Cava und mit Blick auf die Wallfahrtskirche Madonna di Saiano. Sehr angenehm und entspannend.
4) Pennabilli - Sant’Agata Feltria (MTB/Gravel)
46 km – Höhenunterschied 1.320 m – schwierig
Eine Rundfahrt mit herrlichen Ausblicken durch kleine Ortschaften und über Nebenstraßen, die zahlreiche Gelegenheiten für Fotostopps bietet.
5) Dörfer im Valmarecchia (MTB/Gravel)
18,5 km – Höhenunterschied 542 m – mittelschwer
Rundtour von Verucchio nach Torriana und Montebello, über Schotterwege und steile Anstiege. Die Strecke führt auch an der Madonna di Saiano und am Marecchia-Radweg vorbei.
6) Die Anstiege von Marco Pantani (BDC)
44,8 km – Höhenunterschied 1.356 m – schwierig
Eine epische Tour auf den Monte Carpegna bis zum Cippo di Pantani, auf den Strecken, auf denen der „Pirata“ einst seine großen Trainingseinheiten absolvierte.
7) Torriana und Verucchio (BDC)
29,5 km – Höhenunterschied 600 m – mittelschwer
Von Santarcangelo aus zu zwei malerischen Dörfern mit herrlichem Ausblick zwischen dem Valmarecchia und dem Meer. Rückweg entlang des Flusses.
8) „Mini 9 Colli“ (BDC)
135 km – Höhenunterschied 2.600 m – sehr schwierig
Eine Strecke für echte Sportler: Bellaria, Sogliano, Mercato Saraceno, Perticara, San Leo, San Marino. Eine Hommage an das legendäre „Nove Colli“-Rennen.
9) Rimini – Passo del Grillo (BDC)
84,7 km – Höhenunterschied 989 m – schwierig
Valmarecchia pur: Der Anstieg zum Grillo (über 20 km mit sehr anspruchsvollen Abschnitten) ist eine klassische Herausforderung für Rennradfans.
10) Die Mauern der Conca (BDC)
93,6 km – Höhenunterschied 1.870 m – schwierig
Kurze, aber anspruchsvolle Anstiege zwischen Marecchia und Conca rund um San Marino: Montescudo, Gemmano, Sassofeltrio. Atemberaubende Ausblicke garantiert.
11) Die Höhlen von Onferno (MTB/Gravel)
15 km – Höhenunterschied 400 m – mittelschwer
Eine perfekte Rundtour, um Radfahren und Höhlenbesichtigung zu verbinden: ein paar Anstiege, aber eine gut befahrbare und landschaftlich sehr reizvolle Strecke.
12) Ausblick auf den San Bartolo (Rennrad/MTB)
107 km – Höhenunterschied 650 m – leicht
Ein Klassiker: Panoramastraße mit Meerblick im Naturpark San Bartolo bis nach Fano, mit einem Zwischenstopp in Fiorenzuola di Focara. Ideal für Radtouren.
Rimini mit dem Fahrrad: der perfekte Ausgangspunkt für einen Aktivurlaub
Zwischen Küste, Stadtparks, Tälern und Dörfern ist Rimini ein rundum ideales Reiseziel für alle, die gerne Rad fahren. Ob du trainieren, eine Gravel-Tour unternehmen, einen familienfreundlichen Ausflug machen oder eine Panorama-Route erkunden möchtest – hier findest du immer eine Route, die genau zu dir passt.
